Kantonsspital mit weniger Gewinn

Das Luzerner Kantonsspital hat 2018 trotz steigenden Patientenzahlen weniger verdient als 2017. Der Jahresgewinn ging von 10,2 Millionen Franken auf 4,1 Millionen Franken zurück. Als Grund nennt das Spital die vom Bundesrat gesenkten Tarife für ambulante Behandlungen.

 

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Mit dem Ergebnis zeigte sich die Spitalführung in einer Mitteilung vom Mittwoch nicht zufrieden. Das Spital benötige auch künftig angemessene Gewinne aus seiner Tätigkeit, um investieren zu können. Das Spital überprüfe deswegen seine Strategie, um in den Folgejahren entsprechende Resultate erzielen zu können.

Der Betriebsertrag stieg von 937,2 Millionen Franken auf 939,7 Millionen Franken. Während im stationären Bereich bei gleich vielen Austritten wie im Vorjahr der Umsatz abgenommen habe, habe er im ambulanten Bereich knapp gehalten werden können, dies obwohl die effektiv erbrachten Leistungen im ambulanten Bereich deutlich zugenommen hätten, heisst es dazu im Geschäftsbericht.

Das Betriebsergebnis legte von 56,4 Millionen Franken auf 62,4 Millionen Franken zu. Die Investitionen gingen von 88,8 Millionen Franken auf 62,9 Millionen Franken zurück.

Das Luzerner Kantonsspital behandelte 2018 stationär 42'644 Patienten, ambulant 678'600. In den drei Standorten in Luzern, Sursee und Wolhusen wurden 3370 Kinder geboren. sda

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